| Hinweis: Diese kleinen Felstreppen dahinten waren riesig! |
Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kleinen Abstecher nach Karekare gemacht. Dort konnten wir auch wieder durch Urwald wandern. Zur Belohnung gab es aber zwei schöne Wasserfälle. Von dort aus ging es dann auch wieder an den Strand. Obwohl dieser nur ein paar Kilometer südlich zu Piha liegt, machte es den Eindruck als, als wenn man in einem anderen Land wäre. Man fährt hier tatsächlich nur ein paar Kilometer und schon sieht es total anders aus. Der Strand bei Karekare war riesig im Vergleich zu Piha. Nicht von Felswänden eingeschlossen. Keine sich brechenden meterhohen Wellen.
| Fred geschafft! Diese Auswahl an Fertigspaghetti ist zu groß! |
Dieses Wochenende sind wir dann mit einer relativ großen Gruppe von 15 Leuten Richtung Süden aufgebrochen. Die ersten beiden Autos waren schon morgens unterwegs. Wir folgten dann abends, nachdem Chris' uns mein Unterricht zu ende war. Erstes Ziel waren die Waitomo Caves. Das unterirdische Höhlenlabyrinth könnte man entweder zu Fuß oder zu Wasser erkunden. Der größte Teil der Gruppe entschied sich für letzteres. Nachdem wir also morgens schnell gefrühstückt und ausgecheckt hatten. Empfingen uns unsere Tourguides. Wir bekamen eine kurze Einweisung zu den Klammotten, die wir wie in welcher Reihenfolge anziehen sollten und zwängten uns dann in die Neoprenanzüge. Da mir das ganze etwas seltsam vorkam fragte ich nochmal kurz nach und Teilte daraufhin auch den anderen Trotteln mit, dass wir die Anzüge linksherum angezogen hatten. Immerhin ernteten wir aber Applaus, da wir die erste Gruppe waren, die NACH den Frauen aus der Umkleidekabine kam.
Nachdem das nun geregelt, ein paar Actionfotos geschossen waren und wir mit dem Bulli zu den Höhlen transportiert worden sind, gab es also eine nächste Einweisung. Wir suchten die richtige Größe für die Gummireifen, damit sie auch genau auf unseren Hintern passten und lernten anschließend, wie man rückwärts von einem Wasserfall springt. Am Ende des kurzen aber scheinbar ganz normal Wanderweges standen wir also vor einer Felspalte. Und da ging's jetzt rein! Das Wasser war saukalt. Und wie es Höhlen so an sich haben war es auch saudunkel. Wir stapften also weiter. Trieben auf unseren Gummireifen und sammelten uns in einer kleinen Bucht. Was keiner bemerkte war, dass dies keine Bucht, sondern der Eingang zu einem ziemlich niedrigen Durchgang war. Mit Platzangst war man hier verloren. Denn mit niedrig meine ich, dass, wenn man auf dem Rücken trieb, vielleicht noch 20 Zentimeter Luft über dem Gesicht waren. Danach gab es eine kurze Pause mit Chocolate Fish in der Glühwürmchenhöhle. Überall waren kleine grün leuchtende Punkte wie Sterne an überall an der Höhlendecke verteilt. Der Wasserfallsprung war ziemlich cool. Wobei es nicht alle so gut hinbekommen haben. Michael ist in den Wasserfall gesprungen und musste sich mit aller Kraft von der Wand abstoßen um dort wieder raus zu kommen. Überhaupt waren die Wassermengen und damit wohl auch die Strömungen wegen des ganzen Regens deutlich mehr als sonst. An einem Felsen an dem wir vorbeitrieben erklärte mir einer der Guides, das dieser normalerweise 9 Fuß aus dem Wasser guckt. Da hab ich mir nichts bei gedacht, da ich keine Ahnung hab, wieviel 9 Fuß sind. Der Felsen guckte vielleicht so um die 60cm aus dem Wasser. Zuhause hab ich nachgeguckt: 9 Feet sind 2,74 Meter. Aber immerhin soll das Wasser wärmer als sonst gewesen sein. Dieses Erlebnis war bislang auf jeden Fall das beste!
Wir sind dann morgens Richtung Raglan aufgebrochen. Ein Ort mit einer sehr idyllischen Bucht. An diesem Tag hatten wir seit langem wieder Glück mit dem Wetter. Wobei es Raglan dennoch sehr stürmisch war. Das wiederum nutzen die Kitesurfer aus, die wir dann schön beobachten konnten. Das wurde Fie und mir dann aber zu langweilig und wir entschieden uns für eine winterliche Erfrischung im Meer. Insgesamt waren wir glaub ich 30 Sekunden Schwimmen ;) Aber wir waren im Wasser!
So, und jetzt mach ich erstmal Schluss. Schließlich muss ich diese Woche noch ein bisschen was fertig bekommen.
Ich bin ja nicht nur zum Reisen hier!
Kia Ora,
Euer Markus
PS.: Falls noch nicht bemerkt: In der rechten Seitenleiste kann man auf eine Karte klicken um einen Überblick zu bekommen, von welchen Orten ich rede. Diese arbeite ich natürlich Stück für Stück weiter aus.
Nach Dänemark in den Urlaub brauch ich übrigens auch nichtmehr, wie man sieht!
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Groetjes uit Hobbitland
Helaas werkt uitmuntend.de op dit moment niet. En de duitse tekst heeft meer dan 1200 worden... ik heb dus nog een beetje tijd voor de vertaling nodig.
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